Chop Suey mit Reis und Rindfleisch

Chop Suey mit Reis und Rindfleisch ist eines der bekanntesten asiatischen Gerichte, das als Highlight auf keiner Speisekarte fehlen darf.

Fast jeder hat es schonmal auswärts gegessen oder kennt es vom Namen her und die meisten lieben es, weil es nicht nur total lecker, sondern auch leicht und kalorienarm ist.

Chop Suey, was „Kleingeschnittenes“ heißt und Chow Mein, was so viel bedeutet wie „gebratene Nudeln“ sind zwei super abwechslungsreiche Gerichte, die du durch verschiedene Zutaten immer wieder neu erfinden kannst.

Es ist gerade diese Vielfalt, die mir an diesen tollen, gesunden asiatischen Rezepten super gut gefällt.

Chop Suey mit Rind und Reis in einer Pfanne.

In meinem Rezept mache ich mein Chop Suey mit Rindfleisch und gebratenem Reis.

Wie macht man Chop Suey?

Die Zubereitung von Chop Suey mit Reis und Rindfleisch ist denkbar einfach

Zunächst wird das Fleisch klein geschnitten und kurz mariniert, damit es zart wird und diesen typisch leckeren asiatischen Geschmack bekommt.

Dann wird das ganze Gemüse vorbereitet und ebenfalls klein geschnitten.

Tipp: Es sieht übrigens ganz toll aus, wenn du versuchst, die verschiedenen Gemüsesorten in etwa gleich groß zu schneiden. Also wenn du die Karotten in Stifte scheidest, dann auch den Lauch und das übrige Gemüse 🙂

Die Eier verquirlst du in einem tiefen Teller und würzt sie mit einer Prise Salz

Der Reis sollte schon vollständig abgekühlt sein, denn sonst kann er beim Anbraten leicht zusammenkleben.

Am besten verwendest du Reis vom Vortag, der schon vollständig abgekühlt ist. Wenn das nicht geht, kannst du den Reis auch auf einem Backblech verteilen. So wird er schneller kalt.

Damit sind auch schon alle Vorbereitungen erledigt und es kann ans Kochen gehen.

Tipp: Dieses Gericht kocht sich sehr schnell, also ist es wichtig, dass du vorher alles vorbereitet hast, damit du beim Kochen alles parat hast.

Eine Nahaufnahme einer Pfanne mit Chop Suey mit Rind und Reis.

Hier noch 2 Tipps wie du das Rindfleisch schneidest und den Reis am besten kochst

Das Rindfleisch immer gegen die Faser schneiden

Wenn du das Rindfleisch für das Chop Suey schneidest, solltest du darauf achten, dass du das Fleisch immer gegen die Faser schneidest. So wird es zarter, weil man nicht durch lange Muskelfasern beißen muss.
Wie die Muskelfaser verläuft, siehst du an den Streifen im Fleisch. Also nie mit den Streifen, sondern quer gegen die Streifen Schneiden.

So kochst du richtig guten Reis

Der Reis sollte vor dem Kochen immer gewaschen werden.

Gewöhnlicher Langkorn Reis muss am wenigsten gewaschen werden. Hier reicht es, den Reis einmal zu waschen, um Stärke und Staubreste auszuspülen.

Zum Waschen, gibst du den Reis in einen Topf geben und füllst diesen mit Wasser. Danach gießt du das Wasser wieder ab.

Du kannst den Reis auch in ein Sieb geben und solange unter kaltes Wasser halten, bis das Wasser, das unten rausläuft klar ist.

Zum Kochen von Reis verwende ich immer 1 Teil Reis und 2 Teile Wasser.

Du kannst Reis entweder im Kochtopf, in der Mikrowelle oder in einem Reiskocher garen.

Im Kochtopf:

1 Teil Reis mit 2 Teilen Wasser und einer Prise Salz zum Kochen bringen, dann die Hitze reduzieren und 15 Minuten lang kochen lassen. Dann vom Herd nehmen und mit geschlossenen Deckel weitere 5 Minuten garen lassen.

In der Mikrowelle:

1 Teil Reis und 2 Teile Wasser, zusammen mit einer Prise Salz in eine hitzebeständige Schüssel mit Deckel geben. Bei voller Leistung, 25 Minuten lang in der Mikrowelle garen.

Im Reiskocher:

Dies ist die einfachste und sicherste Methode.

1 Teil Reis und 2 Teile Wasser zusammen mit einer Prise Salz in den Reiskocher geben.
Deckel schließen und das Reis-Programm starten. Der Reiskocher macht alles automatisch und signalisiert dir durch Piepen, dass der Reis gar ist.

Das Tolle an einem Reiskocher ist, dass der Reis nach dem Kochen automatisch warm gehalten wird, solange bis du ihn essen möchtest. Einfacher geht es wirklich nicht!

Übrig gebliebenen Reis kannst du 2 bis 3 Tage lang im Kühlschrank aufbewahren.
Du kannst den Reis in der Mikrowelle oder in einer Pfanne, unter Zugabe von etwas Butter oder Öl, wieder erwärmen.

Zubereitung von Chop Suey mit Rind in einer Pfanne.

Chop Suey abwandeln und immer wieder neu genießen

Das Gemüse

Du hast bei der Auswahl vom Gemüse für dein Chop Suey absolut freie Hand. Du kannst das rein machen, was dir am besten schmeckt oder was du gerade noch zu Hause hast.

Du kannst zum Beispiel Zwiebeln, Paprikaschoten, Champignons, Stangensellerie, Karotten, Kaiserschoten, Bambussprossen, Brokkoli, Erbsen als Gemüse verwenden.

Nüsse sind auch sehr lecker im Chop Suey. Also wenn du Nüsse magst und noch ein paar Erdnüsse, Mandeln oder Cashew Kerne da hast, passen die auch wunderbar in dieses Rezept.

Das Fleisch

In meinem Rezept verwende ich Rindfleisch. Hähnchenbrust oder Pute sind im Chop Suey auch super lecker und wenn du lieber Meeresfrüchte magst, kannst du dein Chop Suey auch gerne mit Shrimps machen.

Und für die Vegetarier unter euch: Chop Suey geht auch ganz ohne Fleisch und schmeckt fantastisch. In dem Fall solltest du einfach etwas mehr Gemüse verwenden. Die übrigen Rezept-Schritte bleiben absolut gleich 🙂

Eine Nahaufnahme einer Pfanne mit Chop Suey mit Rind und Reis.

So, und jetzt wünsche ich dir ganz viel Spaß beim Nachkochen und einen sehr guten Appetit!

Wenn dir mein Rezept für Chop Suey mit Reis und Rindfleisch gefallen hat, magst du vielleicht auch mein asiatisch gebratenes Schweinefleisch mit verschiedenen Gemüsesorten (Klicken!) oder meine asiatische Nudelpfanne mit Puten Streifen (Klicken!)

Dein Christoph

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Chop Suey mit Rind und Reis in einer Pfanne. Dahinter Deko und eine Schale mit Sojasoße.

Chop Suey mit Reis und Rindfleisch

Chop Suey ist ein tolles, einfaches asiatisches Essen, das super gut schmeckt und dir leicht gelingt.
Vorbereitung15 Min.
Zubereitung15 Min.
Marinierzeit30 Min.
Gesamt1 Std.
Gericht: Hauptgericht
Land & Region: Asiatisch
Keyword: Asia Reispfanne, Asia-Gemüse, Gemüse, Rindfleisch
Portionen: 4
Kalorien: 510 kcal
Autor: Feelgoodfoodandmore

Equipment

  • Eine große Pfanne oder Wok

Zutaten

  • 400 g Rindfleisch Z.B Hüftsteak oder Rumpsteak
  • 3 Zwiebeln Mittelgroß
  • ½ Stange Lauch
  • 2 Karotten Mittelgroß
  • 2 Frühlungszwiebeln In Ringe geschnitten
  • 2 Knoblauchzehen Gepresst
  • 1 TL Ingwer Gerieben
  • 1 TL Salz
  • ½ TL schwarzer Pfeffer
  • 3 Eier Verquirlt

Für die Marinade:

  • 3 EL Sojasauce
  • 1 TL Sesamöl
  • 1 TL Sambal Oelek Optional je nach gewünschter Schärfe
  • 1 TL Natron
  • ½ TL Schwarzer Pfeffer
  • 1 TL Salz

Für den Reis:

  • 250 g Reis
  • 1 TL Salz

Und so wird’s gemacht

Für den Reis:

  • Den Reis nach Packungsanleitung Kochen und abkühlen lassen. Wenn möglich, verwende Reis vom Vortag, der bereits vollständig abgekühlt ist.
  • Tipp: Du kannst den gekochten Reis auf ein sauberes Backblech geben und verteilen. So kühlt er wesentlich schneller ab.

Für die Marinade:

  • Alle Zutaten für die Marinade in einer Schüssel miteinander vermischen.
  • Das Fleisch in dünne, mundgerechte Streifen schneiden, zur Marinade geben und alles gut vermischen.
  • Das Fleisch abgedeckt mindestens 30 Minuten lang zum Marinieren in den Kühlschrank stellen.

Für das Gemüse:

  • Die Zwiebeln schälen, halbieren und quer in dünne Streifen schneiden.
  • Die Karotten schälen und in dünne, etwa 3 bis 4 cm lange Stifte schneiden.
  • Den Lauch waschen, die äußeren Enden abschneiden und dann in dünne Streifen schneiden.
  • Die Frühlingszwiebeln waschen, dann die Enden abschneiden und quer in feine Ringe schneiden.

Zubereitung:

  • Das marinierte Fleisch in einer vorgeheizten Pfanne unter Zugabe von 2 EL Öl etwa 4 bis 5 Minuten lang scharf anbraten. Herausnehmen und beiseite stellen.
  • Tipp: Du kannst das Fleisch in 2 Portionen anbraten. Wird zu viel Fleisch auf einmal in eine Pfanne gegeben, dann kann es durch die Menge der austretenden Flüssigkeit passieren, dass das Fleisch nicht brät, sondern im eigenen Saft kocht. Es kann dann zäh werden.
  • Das Gemüse, den Knoblauch und den Ingwer in weiteren 2 EL Öl in der gleichen Pfanne etwa 4 Minuten lang anbraten.
  • Mit Salz, Pfeffer und Sojasoße abschmecken.
  • Das Gemüse aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen.
  • Die Eier in einem tiefen Teller verquirlen und mit einer Prise Salz würzen.
  • Die Eier in die Pfanne geben und unter Rühren stocken lassen.
  • Dann herausnehmen und beiseite stellen.
  • In der gleichen Pfanne unter Zugabe von 2 EL Öl, den Reis 2 bis 3 Minuten lang anbraten.
  • Dann das Gemüse, das Ei und das Fleisch zum Reis geben und alles gut vermischen und kurz erhitzen.
  • Bei Bedarf nochmals mit Salz, Pfeffer und Sojasoße abschmecken.
  • Auf Tellern anrichten und sofort servieren.
  • Guten Appetit!

 

Dieser Beitrag hat 8 Kommentare

  1. Petra

    Das sieht richtig lecker aus. Werde ich morgen nach kochen.5 stars

  2. Kathy

    Werde ich Samstag nachkochen! 🙂
    Was passiert denn mit der Marinade, die kann man doch wunderbar dazu geben für mehr Soße, oder?

    1. Christoph

      Hallo Kathy 🙂 Danke für deine Nachricht. Ja klar, du kannst etwas von der Marinade ins Essen geben. Ich würde das ziemlich am Anfang machen, damit die Marinade noch mitkochen kann, denn da war ja das rohe Fleisch drin. Wenn du noch mehr Soße möchtest, kannst du auch einen Esslöffel Speisestärke mit Wasser mischen und in die Pfanne geben. Das gibt eine schöne Soße und macht das Essen nicht zu würzig. LG Christoph

      1. Kathy

        Hallo Christoph,
        toll, dass du so schnell antwortest 🙂
        DIe Marinade kann man ja separat köcheln lassen während man den Rest anbrät und nachdem das Gemüse gebraten ist in die Pfanne mitgeben. Mit der Speisestärke werde ich mir merken 🙂

        1. Christoph

          Hallo Kathy, das hört sich nach einer tollen Idee an Schreib mir doch, ob das gut geklappt hat, dann nehme ich das gerne als Tipp in das Rezept mit auf. Ich wünsche dir einen schönen Tag. LG Christoph 🙂

  3. Klaus

    Das werde ich doch diese Woche noch nachkochen

    1. Christoph

      Hallo Klaus. Das freut mich sehr. Ich wünsche dir gutes Gelingen. LG Christoph

  4. Iri

    Ist rindergulasch auch dafür geeignet?
    Es braucht nämlich schon lang bis das Fleisch schön zart ist und mir kommt die bratzeit sehr kurz vor.
    Gibt’s Erfahrungen hierzu??

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